Stralsunder Ringer weiter nicht zu schlagen !


Zwei Meistertitel bei Deutscher Meisterschaft -U20-

 

Zella-Mehlis, 27.-29 März 2026
Bei der Deutschen Meisterschaft der U20 im griechisch römischen Ringen kämpften die 120 besten Nachwuchsathleten Deutschlands in zehn Gewichtsklassen um die Titel. 
Die Stralsunder Ringer gehörten zu den erfolgreichsten Teams des Wochenendes.

Mit drei Startern angereist, sicherte sich der HAC Stralsund zwei deutsche Meistertitel und gewann als einziger Verein mehrfach Gold. Wie schon in der U17 ging auch in der U20 die Vereinswertung nach Stralsund.

Anton Schneider in der Klasse bis 60 Kilogramm dominierte seine Vorkämpfe durch technische Überlegenheit vorzeitig. Im Finale besiegte er einen Top-Athleten und Bronzemedaillengewinner bei den Europameisterschaften mit 3:1 Punkten. Trainer Tom Linke sagte: „Mit Beginn seines Studiums war die Vorbereitung nicht einfach, aber in der unmittelbaren Wettkampfphase konnten wir technisch und taktisch viel rausholen. Anton hält sich extrem diszipliniert an Vorgaben und bringt zusätzlich Cleverness und ein starkes Gefühl für die richtigen Situationen mit, wodurch er hier den Unterschied machte und sich den Sieg sicherte.“

Auch Ole Sterning in der Klasse bis 97 Kilogramm überzeugte. Trotz schwerem Turnierstart setzte er sich gegen starke Gegner durch und gewann das Finale vorzeitig. Linke sieht ihn klar in der Favoritenrolle, die ihn in jedem Kampf zum Gejagten macht. Umso wichtiger sei es gewesen, diesem Druck standzuhalten. Gleichzeitig liege der Fokus klar auf internationalen Aufgaben, jedoch sei dieses Turnier ein wichtiger Schritt auf diesem Weg gewesen.

Etwas Pech hatte Zelem Zubairaev in der Klasse bis 67 Kilogramm. Er traf früh auf einen Top Gegner und schied aus. Linke ordnet ihn dennoch unter den Top fünf seiner Gewichtsklasse in Deutschland ein, auch wenn er sein Potenzial diesmal nicht abrufen konnte.

Nach diesem überaus erfolgreichen Abschneiden bei den Meisterschaften in der U17 und U20 folgen nun weitere Maßnahmen. Den Auftakt bildet ein stark besetztes internationales Turnier in Antalya in der Türkei. Anschließend stehen Trainingslager in Baku in Aserbaidschan, ein Turnier in Racibor in Polen mit anschließendem Trainingslager, ein Turnier in Poreč in Kroatien mit anschließendem Trainingslager sowie ein stark besetztes internationales Turnier in Frankfurt/Oder mit anschließendem Trainingslager an. 
Ziel ist es, sich für eine Nominierung zu empfehlen und sich für die Europameisterschaften der U17 in Samokow in Bulgarien im Mai sowie der U20 Anfang Juni in Skopje in Nordmazedonien zu qualifizieren. 



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Ergebnisse

Stralsunder Ringer überzeugen bei Deutscher Meisterschaft 


Zwei Meistertitel und einmal Silber bei Deutscher Meisterschaft 

 

Luckenwalde, 6.-8. März 2026

Nach dem außergewöhnlichen Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften 2025, einem Erfolg, wie ihn der Verein in dieser Form zuvor noch nicht erlebt hatte, knüpften die Ringer vom Sund auch in diesem Jahr nahtlos an ihre starken Leistungen an. 
Bei der U17 Deutschen Meisterschaft im Ringen vom 6. bis 8. März in Luckenwalde trafen 147 qualifizierte Athleten aus sämtlichen Landesverbänden Deutschlands aufeinander, um die nationalen Titel im griechisch-römischen Stil auszukämpfen.
Der HAC Stralsund ging mit fünf Sportlern an den Start und überzeugte erneut mit einem überragenden Ergebnis.


Einen besonderen Erfolg feierte Jonathan Matzky (71 kg). In einer qualitativ sehr stark besetzten Gewichtsklasse mit 21 Teilnehmern bestritt er insgesamt sieben Kämpfe, davon sechs in der Vorrunde. Zwei Begegnungen wurden äußerst knapp entschieden, auch das Finale blieb bis zum Schluss offen. Mit Übersicht und starkem Siegeswillen setzte er sich am Ende gegen die Konkurrenz durch und gewann hochverdient seinen ersten deutschen Meistertitel. Bemerkenswert ist dieser Erfolg auch deshalb, weil Matzky bei Deutschen Meisterschaften bereits zweimal die Silbermedaille gewonnen hatte und damit seit Jahren zur nationalen Spitze seiner Altersklasse gehört. Gerade im mittleren Gewichtsklassen-bereich, in dem er sich über Jahre bewegt, liegt die Leistungsdichte traditionell extrem dicht beieinander. An diesem Wochenende gelang es ihm jedoch, mit einem außergewöhnlichen Kampfeswillen, wie bereits beim Sichtungsturnier zuvor, in den entscheidenden Momenten den Unterschied auszumachen.

Auch Henning Lawrenz (45 kg) zeigte eine beeindruckende Form. Nach einer sehr guten Vorbereitungsphase rief er seine Leistung punktgenau ab, gewann beide Kämpfe mit technischer Überlegenheit und wurde damit souverän Deutscher Meister. Dabei trat er über das gesamte Turnier hinweg äußerst fokussiert und konzentriert auf. In beiden Begegnungen war er stets darauf bedacht, seinen Punktevorsprung konsequent auszubauen und seine Kämpfe vorzeitig zu entscheiden.

Eine herausragende Leistung zeigte Taylan Gluch (65 kg). Mit 30 Teilnehmern war seine Gewichtsklasse die mit den meisten Startern des Turniers. In sieben hart geführten und meist sehr knappen Kämpfen setzte er sich mit einer strukturierten Ringkampfweise durch. Besonders in engen Situationen bewies er ein feines Gespür für den richtigen Moment und taktische Cleverness. Als jüngster Starter im Feld kämpfte er sich bis ins Finale vor und gewann am Ende Silber, eine außergewöhnliche Leistung in dieser stark besetzten Hauptgewichtsklasse, zumal er mit erst 14 Jahren noch zu den jüngsten Athleten der U17-Altersklasse gehörte.

Auch Franz Arendt (51 kg) zeigte ein super Turnier. Mit zwei Siegen und einer Niederlage in der Vorrunde kämpfte er sich bis in den Kampf um Platz drei vor. In dieser Begegnung musste er eine Punktniederlage hinnehmen und belegte am Ende einen sehr respektablen vierten Platz.
 
Ali Mamirov (51 kg) konnte an diesem Wochenende nicht an seine starken Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen, als er Deutscher Meister wurde, und auch an seinen Sieg beim DRB-Kader-Sichtungsturnier im Januar. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen reichte es diesmal für Platz fünf.

Mit zwei deutschen Meistertiteln und einer Silbermedaille, ergänzt durch einen vierten und fünften Platz, wurde der HAC Stralsund bester Verein des Turniers.

Für Trainer Tom Linke war nach diesem Wochenende deutlich spürbar, wie viel ihm dieses Ergebnis bedeutete.

Wenn eine Vorbereitungsphase exakt auf die Höhepunkte ausgelegt ist und die Jungs es schaffen, das an genau diesem Wochenende in den entscheidenden Kampfsituationen umzusetzen, ist das eine überragende Leistung. Ich bin sehr stolz auf sie. Man begleitet die Jungs über viele Jahre hinweg, sieht ihre Entwicklung im Training Tag für Tag und darf diesen Prozess aktiv mitgestalten. Wenn die Dinge dann im richtigen Moment funktionieren und an so einem Wochenende alles zusammenpasst, ist genau das der Grund, warum die Trainertätigkeit für mich so besonders und erstrebenswert ist.“

Die nationalen Titelkämpfe stellten zugleich die erste wichtige Station im Qualifikations-prozess für die Europameisterschaft dar. Die nächste Möglichkeit, sich für internationale Einsätze im Rahmen der Nationalmannschaft zu empfehlen, bietet sich bereits im April bei einem internationalen Turnier in Antalya. Dort wird sich zeigen, wer auf internationaler Ebene konkurrenzfähig ist und sich entsprechend für die Europameisterschaft qualifizieren kann.


Ergebnisse

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Kader-Sichtungsturnier des DRB in Hohenlimburg



Stralsunder Ringer überzeugen beim Kader-Sichtungsturnier des DRB

 

Hochenlimburg, 24. Januar 2026

Am 24. Januar 2026 fand in Hohenlimburg (Nordrhein-Westfalen) das DRB-Kader-Sichtungsturnier statt. Neben der Deutschen Meisterschaft ist dieses Turnier eines von zwei zentralen nationalen Qualifikationswettkämpfen und damit ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu internationalen Einsätzen im Rahmen der Nationalmannschaft des Deutscher Ringer-Bund. Teilnahmeberechtigt sind die Kaderathleten des DRB sowie Landeskader-Athleten mit Medaillenambitionen bei Deutschen Meisterschaften. Entsprechend hochwertig war das Teilnehmerfeld: 209 Athleten aus ganz Deutschland, verteilt auf drei Stilarten. Das Turnier gilt als klare Standortbestimmung innerhalb des Nominierungsverfahrens für die U17.

Der HAC Stralsund ging mit vier Athleten an den Start und erzielte ein außergewöhnliches Ergebnis: drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille. Damit war der Verein im griechisch-römischen Stil der erfolgreichste an diesem Wettkampfwochenende.


Jonathan Matzky gewann die Mittelgewichtsklasse bis 71 Kilogramm. In drei hart geführten Vorrundenkämpfen setzte er sich jeweils gegen starke Athleten aus Baden-Württemberg durch. Im Finale behielt er in einem engen Kampf mit 5:3 gegen einen Sportler aus Sachsen die Oberhand und sicherte sich verdient den Turniersieg.


Ali Mamirov startete in der Gewichtsklasse bis 51 Kilogramm. Im vergangenen Jahr wurde er sowohl Deutscher Meister als auch Sieger eines Kader-Sichtungsturniers und verpasste die EM-Qualifikation nur knapp. In seiner letzten U17-Saison bestätigte er erneut seine Klasse, gewann alle vier Kämpfe – unter anderem gegen Athleten aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen – und holte Gold.


Taylan Gluch sorgte für eine der bemerkenswertesten Leistungen aus Stralsunder Sicht. Der amtierende deutsche Meister der U14 trat als jüngster Athlet in der stark besetzten U17-Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm an. Mit fünf Siegen aus sechs Kämpfen erkämpfte er sich die Bronzemedaille. Unter diesen Voraussetzungen ein Ergebnis, das besonders hoch einzuschätzen ist.


Henning Lawrenz komplettierte den starken Auftritt des Teams. In der Gewichtsklasse bis 45 Kilogramm gewann er seine Kämpfe souverän und belegte den ersten Platz. Diese Leistung möchte er Anfang März bei der Deutschen Meisterschaft in Luckenwalde bestätigen.


Der Wettkampftag begann um 8:30 Uhr und endete erst um 22:45 Uhr mit dem letzten Kampf. Ein langer und intensiver Tag, an dem die Stralsunder Athleten konstant auf hohem Niveau ablieferten.


Trainer Tom Linke zog ein klares Fazit:

„Ich bin extrem stolz auf unsere Jungs. Es waren sehr enge, hart geführte Kämpfe, die auch andersherum hätten ausgehen können. Die Jungs haben es geschafft, ihre Trainingsleistungen in den entscheidenden Momenten auch im Wettkampf umzusetzen. Sie haben Charakter gezeigt und eine sehr willensstarke Einstellung bewiesen. Alles in allem wurde an diesem Wochenende das Maximum herausgeholt – besser hätte es kaum laufen können.“


Mit dem DRB-Kader-Sichtungsturnier ist der erste große nationale Qualifikationsschritt geschafft. Der nächste folgt im März bei der Deutschen Meisterschaft. 


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